Chronik der "Goldene Bütt"

Am 11.11.1976 wurde vom Präsidenten Werner Kaiser die “Goldene Bütt” gestiftet, als Auszeichnung für den besten Büttenredner bzw. -rednerin der jeweiligen Kampagne. Sie ist zu einem Begriff geworden, dessen besonderer Wert darin liegt, dass die Besucher der “Feier des Elften im Elften” per Stimmzettel den Gewinner aus drei Bewerbern unmittelbar gewählt haben. Die “Ahnenreihe” der “Goldenen-Bütt-Träger” mit Rednern wie Helmut Faßnacht, Rolli Müller, Walter Stecher, Kurt Wilhelm - um nur einige zu nennen - zeigt, dass diese Trophäe zu einer der begehrtesten im deutschen Karneval geworden ist. Zum „2 x 11. Jubiläum“ stritten am 14.11.1998 drei „Goldene-Bütt-Gewinner“ mit dem gereimten Wort um die Gunst des Pforzheimer Publikums und den Gewinn der eigens für diesen Anlass gestifteten (Fa. Laib GmbH Eisingen/Pforzheim) „Brillantenen Bütt“. Zum Gewinner gewählt wurde der Aktive der „Schwarzen Elf“ Schweinfurt, Peter Kuhn, mit seinem ausdruckstarken Vortrag zur Rechtschreibreform. Mit dieser besonderen Ausspielung wurde der Wettbewerb bis auf weiteres ausgesetzt, da es nach so vielen Jahren immer schwieriger geworden war, ausreichend würdige Bewerber, die auch Amateure sein mussten, unter den Büttenrednern zu finden.

In der Kampagne 2007/2008 wurde vom Präsidenten der Pforzheimer Faschingsgesellschaft Rolf Nagel die "Goldene Bütt" wieder in´s Leben gerufen.